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Sicherheitsrisiko IoT: Atos ist Partner des EU-Projektes ANASTACIA

Durch die Entwicklung eines Siegels für Sicherheit und Datenschutz wird im Rahmen des ANASTACIA-Projektes eine Evaluierungsmöglichkeit für die Sicherheitsstufe von IoT-Infrastrukturen geschaffen. 

Wien, am 06. April 2017 

Atos, einer der führenden IT-Dienstleister und Anbieter digitaler Services, ist Partner des EU-Projektes ANASTACIA(Advanced Networked Agents for Security and Trust Assessment in CPS/IoT Architectures). Im Rahmen dessen bietet Atos eine ganzheitliche Lösung zur Gewährleistung von Vertrauen und Sicherheit bei Cyber-physischen Systemen (CPS), die auf dem Internet der Dinge (IoT) und Cloud-Architekturen basieren.

 

Bereits heute ist eine enorme Anzahl an Geräten (Haushaltsgeräte, Drohnen oder sogar in Kleidung integrierte Geräte) mit dem Internet verbunden, wobei die Geräte miteinander interagieren. Ungeachtet der Fülle an Anwendungen werden die Sicherheit und der Schutz persönlicher Daten häufig vernachlässigt. Eine Situation, die deutlich durch die Anzahl der Angriffe auf persönliche Daten in jüngster Zeit belegt wird. Erschwerend hinzu kommt das Fehlen eines in der Branche oder im Rahmen wissenschaftlicher Forschungsprojekte entstandenen Standards für die Prozesse, Protokolle und Praktiken für Serviceleistungen, die sich an eine derartige Infrastruktur richten.

 

„Das ANASTACIA-Projekt zielt darauf ab, diese Probleme durch den Aufbau einer integralen Plattform zur Bereitstellung sicherer Services für IoT-basierte Architekturen zu überwinden“, erklärt Rodrigo Díaz, Leiter des Labors für Cyber-Sicherheit in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Atos.

 

Atos bringt seine umfassende Erfahrung im Bereich Cyber-Sicherheit in das Projekt ein und bietet Lösungsarchitekturen, mit denen sich integrale IoT-Service-Provider-Plattformen schaffen lassen. Zudem wird Atos Mechanismen zur Überwachung der Geräte, zur Reaktion auf Cyber-Angriffe und zur Verwaltung der Entwicklung von in die Geräte eingebetteten Steuerprogrammen in den lokalen Geräten oder auf Remote-Servern implementieren. Die Lösung bietet eine automatische Reaktion bei Erkennung von Cyber-Angriffen.

 

 „Die Lösung bietet Mechanismen zur Gewährleistung der Sicherheit in allen Lebenszyklusphasen dieser Services: von der Entwicklung des Service (mit Lösungen auf Grundlage des Security by Design-Prinzips) bis hin zu einer auf Geräteüberwachung basierenden Bewertung von Risiken und Bedrohungen und der entsprechenden Reaktion darauf.“

 

Zusätzlich werden durch ANASTACIA Ressourcen freigesetzt, die in anderen Netzwerktypen durch das Zusammenspiel virtueller Komponenten (wie Software Defined Networking, SDN und Network Function Virtualization, NFV) in diese Services integriert werden (z. B. in der Cloud verfügbare Services). Dadurch ist eine bessere Kontrolle über die allgemeine Sicherheit des Systems möglich. ANASTACIA bringt zudem ein Siegel für dynamische Sicherheit und Datenschutz, das eine Gesamtbewertung der Sicherheitsstufe einer IoT-Infrastruktur ermöglicht.

 

„Wir sind sehr stolz auf unser großes Engagement beim ANASTACIA-Projekt. Cyber-Sicherheit ist eine wichtige Komponente unserer Digital Transformation Factory im Hinblick auf Ambition 2019, den Dreijahresplan unserer Gruppe. Die anhaltende Anteilnahme am europäischen Ökosystem stärkt unsere Fähigkeit, unseren Kunden und Partnern eine sichere Reise auf dem Weg zur digital Transformation zu gewährleisten.“, sagt Chris Moret, VP Cybersecurity von Atos.

 

Das unter Beteiligung des Horizont 2020-Programms der Europäischen Kommission gegründete ANASTACIA-Projekt wird von einem Konsortium von 14 Partnern aus 7 Ländern unterstützt, zu denen Atos (Spanien), Softeco (Italien), Thales (Frankreich), Ericsson (Finnland), das United Technologies Research Center (Irland), die Universität von Murcia (Spanien), Montimage (Frankreich), der nationale Forschungsrat Italiens (CNR), die Universität von Aalto (Finnland), Ubitech (Griechenland), Mandat International (Schweiz), Odin Solutions (Spanien), Device Gateway (Schweiz) und Archimede Solutions zählen. Das Projekt startete am 1. Jänner 2017 und erstreckt sich über drei Jahre.

 

Weitere Informationen: http://www.anastacia-h2020.eu/

 

Über Atos

Atos SE (Societas Europaea) ist ein führender Anbieter für die digitale Transformation mit  circa 100.000 Mitarbeitern in 72 Ländern und einem Pro-forma-Jahresumsatz von rund 12 Milliarden Euro. Als europäischer Marktführer für Big Data, Cybersecurity und Digital Workplace unterstützt Atos Unternehmen weltweit mit Cloud Services, Infrastruktur- und Datenmanagement sowie Business- und Plattform-Lösungen. Hinzu kommen Services der Tochtergesellschaft Worldline, dem europäischen Marktführer für Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienste. Mit innovativen Technologien, umfassender digitaler Kompetenz und tiefgreifendem Branchenwissen begleitet Atos die digitale Transformation von Kunden aus unterschiedlichen Marktsegmenten: Banken, Bildung, Chemie, Energie und Versorgung,  Gesundheit, Handel, Medien und Verlage, Öffentlicher Sektor, Produktion, Telekommunikation, Transport und Logistik, Versicherungen und Verteidigung.

 

Der Konzern ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und an der Pariser Börse Euronext notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting, Atos Worldgrid, Bull, Canopy, Unify und Worldline.

Weitere Informationen finden Sie unter www.atos.net

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