Sicherheitsfaktor Mensch – vom größten Risiko zur stärksten Abwehr

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Sicherheitsfaktor Mensch – vom größten Risiko zur stärksten Abwehr

Europäischer IT-Dienstleister Atos coacht oberösterreichisches Start-up Awarity

Wien, am 3. Dezember 2014

Unternehmen müssen sich heute gegen immer raffiniertere Angriffe aus dem Netz wehren – technische Sicherheitsvorkehrungen wie Firewalls oder Virenscanner alleine reichen nicht mehr aus. Für einen umfassenden Schutz muss ein weiterer wichtiger Faktor mitberücksichtigt werden: die eigenen Mitarbeiter. Der internationale IT-Dienstleister Atos hat das erkannt und begleitet im Rahmen eines Mentoring-Programmes das Linzer Start-up Awarity.


„Gefahrensensibilisierung der Mitarbeiter ist für Unternehmen heute überlebensnotwendig. Datenpannen können nicht nur einen immensen finanziellen Schaden bedeuten, sondern auch schwerwiegende Image- und Vertrauensverluste. Die Ursachen sind dabei nicht nur Hackerangriffe, sondern manchmal auch die eigenen Mitarbeiter. Den Laptop offen stehen lassen oder unseriöse E-Mails anklicken: Das passiert im Alltag nicht aus Mutwilligkeit. Viele Mitarbeiter sind sich einfach nicht darüber im Klaren, dass sie eine zentrale Rolle in Bezug auf die Unternehmenssicherheit einnehmen. Durch Bewusstseinsschärfung und Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz haben Unternehmen die Chance, ihr größtes Sicherheitsrisiko in ihre stärkste Abwehr zu verwandeln“, betont Georg Schwondra, Director Security, Energy & Utilities beim IT-Dienstleister Atos.

Security Awareness made in Austria


Mit der innovativen Applikation „Awarity“ will das gleichnamige, oberösterreichische Start-up Unternehmen künftig bei der Etablierung einer dauerhaften Sicherheitskultur unterstützen. Die Trainingsplattform greift vor allem das Problem der Vergessenskurve auf: „In den meisten Betrieben werden die Mitarbeiter einmal pro Jahr mit dem Thema Sicherheit konfrontiert. Aufgrund des fehlenden Bezugs vergessen sie die Inhalte jedoch wieder relativ rasch. Wir wollen mit Awarity eine Plattform anbieten, die auf dem Konzept regelmäßiger Interaktion basiert“, erklärt IKT-Sicherheitsexperte und Awarity-Gründungsmitglied Erik Rusek. Die Applikation fußt auf den drei zentralen Konzepten Reporting, Bewusstseinsbildung und Belohnung: Identifiziert ein Mitarbeiter eine Schwachstelle, kann diese einfach via App oder über den Browser gemeldet werden. Die Informationen werden dann anonym an das unternehmenseigene oder externe Security-Team weitergeleitet, das die Sicherheitslücke bewertet und entsprechende Maßnahmen ergreift. Zusätzlich wird die Schwachstelle auf der Unternehmenstimeline veröffentlicht, um anderen Mitarbeitern mögliche Bedrohungen vor Augen zu führen. Die Plattform bietet Unternehmen aber auch die Möglichkeit, Informationen über aktuelle sicherheitsrelevante Themen schnell und einfach an Mitarbeiter weiterzugeben, wie etwa in Form eines „Tipp des Tages“ oder eines Multiple-Choice-Tests. Für Aktionen, die ein Mitarbeiter innerhalb der Plattform setzt, werden Punkte verteilt, mit denen Belohnungen freigeschalten werden können. Zentraler Bestandteil und Garant für die Nachhaltigkeit ist, dass sich die Mitarbeiter regelmäßig mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzen. Ziel ist, notwendiges Bewusstsein zu schaffen und dadurch Sicherheitsrisiken zu senken und -vorfälle zu minimieren.

Österreichisches Know-how fördern


Das Mentoring-Programm des IT-Dienstleisters Atos ist ein Teilbereich der Wellbeing@Work-Initiative, die seit 2010 unternehmensweit in allen Ländern umgesetzt wird. Mit diesem Programm verfolgt Atos unter anderem das Ziel, die persönliche Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter sowie junge Talente zu fördern. In diesem Sinne begleitet das Unternehmen seit knapp einem Jahr das Start-up Awarity. „Wir stehen dem jungen Team von Awarity bei Fragen zur Verfügung und geben Hilfestellung und Feedback zu aktuellen Überlegungen. Die Zusammenarbeit mit Awarity und die Aufgabe als Mentor sind für mich persönlich sehr spannend. Gleichzeitig fördern wir im Rahmen des Mentoring-Programm Know-how aus Österreich und schaffen so internationale Synergieeffekte“, berichtet Schwondra.

Über Atos


Atos SE (Societas Europaea) ist ein internationaler Anbieter von IT-Dienstleistungen mit einem Jahresumsatz für 2013 von 10 Milliarden Euro und 86.000 Mitarbeitern in 66 Ländern. Das Unternehmen bietet seinem globalen Kundenstamm Beratungsleistungen und Systemintegration, Managed Operations sowie transaktionsbasierte Services durch Worldline, den europäischen Marktführer und globalen Akteur für Payment Services. Mit seiner umfassenden Technologie-Expertise und tiefgreifendem Branchenwissen unterstützt der IT-Dienstleister Kunden in folgenden Marktsegmenten: Produzierendes Gewerbe, Handel und Transport; Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen; Banken und Versicherungen; Telekommunikation, Medien und Versorgungsunternehmen.

Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Atos ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und an der Pariser Börse Euronext notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting, Atos Worldgrid, Bull, Canopy und Worldline.

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