Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Atos Origin zeigt: Migrationsprojekte sind Alltag in der Banken-IT

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Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Atos Origin zeigt: Migrationsprojekte sind Alltag in der Banken-IT

Gründe sind die Verbesserung der Flexibilität und der Leistungsfähigkeit – die gewünschten Ziele werden aber nur teilweise erreicht
Essen, 26. April 2010
Die IT-Infrastrukturen der Banken in Deutschland stehen vor permanenten Herausforderungen: Die Weiterentwicklung der Produktportfolios zwingt zu ständiger Modernisierung, Konsolidierung und Differenzierung der IT-Landschaft. Die Folge ist, dass Migrationsprojekte, also Erneuerung und Ablösung von Anwendungen sowie Datenkonvertierung, zum Alltag in der Banken-IT gehört. Das ergab eine Studie von PAC und Atos Origin. Die Migrationsprojekte betreffen in der Mehrheit die Kerngeschäftsprozesse. Das vorrangige Ziel der Vorhaben, nämlich die Erhöhung der Leistungsfähigkeit, wird aber nur teilweise erreicht.

Fast alle befragten IT-Verantwortlichen der deutschen Finanzinstitute gaben an, dass sie derzeit an laufenden Migrationsprojekten arbeiten, diese gerade abgeschlossen haben oder in Kürze beginnen werden. Migrationsprojekte gehören zu den kritischen IT-Arbeiten: So gab drei Viertel der Befragten an, dass die Anwendungserneuerungen die Kerngeschäftsprozesse betreffen. Der Umfang der Projekte reicht von der Ablösung einzelner Anwendung über die Konsolidierung von ganzen Bereichen bis hin zur Migration von kompletten Applikationslandschaften – die Mehrheit der Migrationsvorhaben, vor allem in Großunternehmen, umfasst mehrere Anwendungen gleichzeitig.

Wartungskosten und Effizienz
Die IT-Verantwortlichen geben der Migration einen hohen Stellenwert: 80 Prozent der Befragten bestätigten, dass diese Projekte komplex und technisch sehr anspruchsvoll sind.
Die Erneuerung von Anwendungen wird notwendig, weil die Wartungskosten hoch und die Leistungsfähigkeit der bisherigen Applikationen ungenügend ist. Auch der strategische Wechsel hin zu mehr Standard-Software spielt eine entscheidende Rolle. Die Ziele, die Banken mit Migrationen erfüllen möchten, werden aber nicht in allen Projekten voll erreicht: etwa jeder Zweite Befragte gab an, dass die Ergebnisse nur teilweise zufriedenstellen sind, eine kleine Gruppe von rund zehn Prozent gab sogar an, dass das jeweilige Ziel komplett verfehlt wurde.
„Werden die mit einer Migration verfolgten Ziele nicht oder nur zum Teil erreicht, sind die Gründe dafür natürlich verschieden“, so Eike Bieber, Analystin aus dem Hause PAC. „Waren die Ziele überhöht? Erweist sich das Zielsystem als ungeeignet oder sind Abweichungen bei der Migration aufgetreten? Die Basis für eine optimale Umsetzung legen IT-Verantwortliche in der Planungsphase. Speziell in der virtuellen Produktwelt der Banken lassen sich mit exakter und gewissenhafter Vorbereitung folgenschwere Fehler und somit die Frage nach der Nichterfüllung der Ziele vermeiden“, meint Eike Bieber.

Viele Banken bestätigen, dass Migrationsvorhaben ein enormes Risiko bergen. Zu den größten Risiken gehören Fehler bei der Datenmigration (69 Prozent) sowie die fehlenden Kompetenzen und Erfahrungen der Mitarbeiter (64 Prozent), wie die Expertenbefragung weiter zeigt. Aufgrund dieser großen Herausforderungen und als Ergänzung zu fehlenden internen Ressourcen nutzen vier von fünf befragten Finanzinstituten die Unterstützung von externen Spezialisten. „Mit der richtigen technischen Expertise, sehr gutem Verständnis für die Geschäftsprozesse in Banken und dem nötigen Fingerspitzengefühl sind IT-Dienstleister in der Lage, das im Rahmen der Studie bestätigte Migrationsrisiko effektiv zu verringern.“, sagt Winfried Holz, CEO von Atos Origin Deutschland & CEMA. „Besonders wenn es um die Kernprozesse geht, begegnen wir jedem Projekt und jedem Kunden mit dem Bewusstsein, dass sich Migrationsprojekte in einem sehr kritischen Feld bewegen.“

Unterstützung bei komplexen Migrationsvorhaben bietet Atos Origin mit seinem Banking Competence Center in Frankfurt, in dem das Unternehmen mehr als 200 Experten mit bankfachlichem und technischem Know-how beschäftigt. Ihre Kenntnisse von Bankprozessen, -produkten und -systemen haben die Mitarbeiter über viele Jahre in den Fach- und IT-Abteilungen renommierter Finanzinstitute erworben. Mit dieser Expertise ist Atos Origin ein starker und zuverlässiger Partner für Finanzdienstleister.

Wenn Sie die kompletten Ergebnisse haben möchten, wenden Sie sich bitte an:

Atos Origin
Unternehmenskommunikation
Stefan Pieper
Theodor-Althoff-Str. 47
45133 Essen
Tel : 0049-201-43059159
Mobil : 0049-178-4686875
Email : stefan.pieper@atosorigin.com

Über Atos Origin
Atos Origin ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Die Kompetenzbereiche umfassen Beratung, Systemintegration, Outsourcing sowie transaktionsbasierte Hightech Services. Atos Origin erzielt einen Jahresumsatz von 5,1 Milliarden Euro und beschäftigt 49.000 Mitarbeiter in 40 Ländern. Atos Origin ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und hat einen Kundenstamm, der sich aus erstklassigen internationalen Unternehmen in allen Branchen zusammensetzt. In der Region Atos Origin Deutschland & CEMA, zu der Deutschland, Österreich, Polen, Schweiz, Türkei, Griechenland und Südafrika gehören, erwirtschaften rund 3.700 Mitarbeiter 567 Millionen Euro Umsatz. Atos Origin ist an der Eurolist Marché in Paris notiert und firmiert als Atos Origin, Atos Worldline und Atos Consulting. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten unter www.atosorigin.de oder www.atosorigin.com.

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