Neue Wege im Processing

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Neue Wege im Processing

Ein Markt im Wandel
Frankfurt,  04. März 2002

Bislang war das Processing-Business vorwiegend ein nationales Geschäft. Die Hauptaktivitäten der unterschiedlichen Processing-Dienstleister (Bankengruppen-eigene Inhouse-, Interbanking- und Third Party Prozessoren) lagen im Stammland des jeweiligen Dienstleisters. Doch nationale Märkte sind hart umkämpft und scheinen nur bedingt ausbaufähig: Entwicklungen im deutschen Kreditkartenmarkt bleiben nach wie vor hinter Steigerungen bei Debitkarten zurück. Auch andere westeuropäische Länder verzeichnen trotz wachsender Karten- und Transaktionszahlen eine zunehmende Marktsättigung. Mit Beginn des Eurozeitalters werden die Zeiten für das Processing-Geschäft noch härter. Neben bekannten und unbekannten Risiken bieten sie allerdings auch eine Vielzahl von Chancen, um weiterhin künftig erfolgreich im Markt bestehen zu können. Eine gründliche Analyse komplexer Marktfaktoren und ihrer Auswirkungen helfen bei der Entwicklung vorausschauender Marktstrategien weiter.

 

Marktfaktoren und ihre Folgen:
Einführung des EURO und Veränderungen im Zahlungsverkehr
Keine Frage, der Kartenmarkt befindet sich zur Zeit im Aufbruch. Diverse Faktoren wirken von unterschiedlichen Seiten auf das Processing-Geschäft ein und bringen es in Bewegung. Der kontinuierliche Wandel in der Zahlungsverkehrs- und Bankenlandschaft trägt einen Teil dazu bei. Denn mit der Einführung des EURO entfallen bislang bestandene Zahlungsverkehrsgrenzen und zwingen bisher vorwiegend lokal in ihrem Stammmarkt agierende Processing-Unternehmen zu Kooperationen mit erfolgreichen Partnern und wachsender Internationalisierung.

 

Steigender Wettbewerbsdruck und Veränderung der Bankenlandschaft
Steigender Wettbewerbs- und Kostendruck bei Finanzinstituten tun ein übriges: Sie führen zur Konzentration des Inlandsgeschäftes und Zusammenschlüssen und damit zum Verbleib weniger dominierender Retail-Banken, die gleichzeitig die Globalisierung ihres Bankgeschäftes durch Expansion in ausländische Märkte betreiben. Selbst unter Druck geraten, stellen diese hohe Ansprüche an ihre Processing-Dienstleister bezüglich Qualität, Preis und Innovationsfähigkeit. "Tailor made solutions" sind dabei genauso gefragt wie ein kostengünstiges Transaktionsmanagement für das Massengeschäft. Entscheidend sind überwiegend die jeweiligen individuellen Anforderungen der Processing-Kunden und die Frage, welche Processing-Dienstleister auch künftig flexibel und schnell agieren können.

 

Die Liberalisierung der Märkte und Verlagerungen im Processing Geschäft
Eine fortschreitende Marktliberalisierung und höhere Anforderungen hinsichtlich schnellerer Umsetzung von wettbewerbsfähigen Lösungen führen darüber hinaus zu wachsendem Druck auf Interbanking-Processoren. Nicht selten überlegen sich ihre Miteigner, ob sie sich nicht besser einem unabhängigen, leistungsfähigeren Third Party Processor zuwenden sollten, zumal man dort neben kürzeren Reaktionszeiten auch auf bessere Leistungen und Preise hoffen darf. So verlagert sich zwar ein immer größerer Teil des Processing-Geschäfts auf Third Party Processoren. Gleichzeitig aber werden sie wider Willen immer häufiger zum "Opfer" ständig sinkender Margen. Volumensteigerungen zur Degression eigener Kosten und Rentabilitätssteigerungen bei der Verarbeitung von Portfolios gewinnen folglich erheblich an Bedeutung und werden die weitere Zukunft von Processing-Dienstleistern maßgeblich mitbestimmen.

 

Nicht zu übersehen sind auch der mit der Marktliberalisierung einhergehende Wettbewerb durch große US-Processoren und ihre steigenden Anstrengungen, den speziellen Anforderungen des deutschen Processing-Marktes gerecht zu werden. Anpassungen von Produkt- und Vertriebs-Strategien sowie Austausch des Managements sind an der Tagesordnung und zeigen bereits erste Ergebnisse in Form von steigendem Preisdruck, geringeren Margen und Schwächung der Investitionskraft kleinerer Processing-Unternehmen.

 

Marktsegmentierung und Produktdifferenzierung
Zeitliche und finanzielle Aufwendungen generiert auch der im Vergleich zum inländischen Debit-Markt schwächer wachsende Markt der Kreditkarten. Verarbeitungswachstum wird hier künftig vorwiegend durch Portfolio-/Produktdifferenzierung entstehen. Eine stärkere Marktsegmentierung fordert schnellere Zyklen bei der Entwicklung neuer Produkte und hohe Innovationsfähigkeit beim Handling durch die Prozessoren.

 

Ein radikales Überdenken bisheriger Geschäftsprozesse wird durch die Anpassung des Zahlungsmittels "Karte" an die Standards und Anforderungen des Internet- und Mobilkommunikations-Zeitalters erforderlich. Hier muss vor allem in den Aufbau qualifizierter Mitarbeiter investiert werden.

 

Einführung neuer Sicherheitsstandards bei Internationalisierung des Debit- und Credit Card Processing
Finanzielle Zusatzbelastungen entstehen auch durch die Einführung neuer und investitionsintensiver Sicherheitsstandards und Technologien. Mit der Internationalisierung des Debit- und Kredit-Karten Processing werden bis 2005 weitgehend ungesicherte Magnetstreifenkarten sukzessive und flächendeckend durch Karten mit einheitlichen Chip-Standards abgelöst. Dazu müssen die Processing-Unternehmen ihre vorhandenen technischen Infrastrukturen anpassen. Hier entstehende Neu- und Reinvestitionen können nicht ohne weiteres durch direkte Mehreinnahmen kompensiert werden.

 


Die Zwischenbilanz

 

Als Zwischenbilanz ergibt sich: Neue Marktfaktoren und ihre Auswirkungen werden die augenblicklich noch existierende Processing-Landschaft zunehmend ändern. Processing-Dienstleister müssen sich hier den neuen Anforderungen durch Anpassung oder Änderung ihrer Strategie stellen.

 

Begegnete man dem Dilemma sinkender Margen bei steigenden Kosten bislang mit einer durchgreifenden Verschlankung interner Arbeitsprozesse und einer verbesserten System-Architektur, so wird man künftig zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen.

Merkliche Rentabilitätssteigerungen sind nur durch weitere Kostenreduzierungen und "echtes" Wachstum im Processing und Online-Processing zu erzielen. Branchenreduzierte Angebote und nationale Märkte sind hierfür zu klein.

 

Einen langfristigen Ausweg können allerdings erfolgreiche Kooperationen, hohe Effizienz, internationale Präsenz sowie eine hohe Innovationskraft und diversifizierte und brachenübergreifende Produktpalette bieten.

 


Lösungen im Markt

 

Entdeckung neuer Märkte
Processing-Unternehmen können auf unterschiedlichen Wegen "größere Geschäfts-Einheiten schaffen", um trotz gesättigter nationaler Märkte auch künftig wettbewerbsfähig zu sein. Langfristige Erfolge versprechen Kooperationen, hohe Effizienz und Innovationskraft, internationale Präsenz sowie eine breite und diversifizierte und branchenübergreifende Produktpalette. Man antizipiert künftige Marktanforderungen und agiert international und branchenübergreifend.

 

Internationalisierung durch Schaffung neuer Geschäftsfelder
Angesichts einer immer schwierigen Ertragslage überlegten Telekommunikations-Gesellschaften (Telcos) zunächst, ihre Systeme auch für die Abwicklung elektronischer Zahlungen einzusetzen. Gute technische Voraussetzungen schienen für eine solche Lösung zu sprechen. Aber Kenntnisse im Führen von Abwicklungskonten und Real-Time-Verbuchungen allein reichen nicht aus. Bestehende Defizite hinsichtlich eines Handlings von Risiken des globalen Zahlungsverkehrs oder der Bearbeitung von Rückbuchungen und Rückvergütungen können leicht zum unkalkulierbaren Risiko werden. Daher ziehen viele Telcos mittlerweile eine Kooperation mit den Finanzinstituten bzw. Processing-Dienstleistern vor.

 

Die Atos Origin Gruppe ist von einem solchen Entwicklungsverlauf ausgegangen und hat frühzeitig Processing-Kooperationen mit Telco-Unternehmen in Frankreich und Deutschland aufgesetzt. So wird durch das Zusammenwachsen von traditionellem Zahlungsverkehr und Telco-Bereich ein völlig neues Geschäftsfeld zur Anpassung bestehendender Card-Processing-Produkte geschaffen. Im nachfolgenden Beispiel wäre der Chip in jedem Handy ein ideales Substitut für die Karte.

 

Beispiel: Telecommerce Processing für Arcor mit iPay
Das von Atos Origin im Rahmen der iService Strategie entwickelte modular aufgebaute Produkt iPay bildet die Plattform für die Unterstützung von Firmen im B2C-Bereich und wird seit letztem Jahr von Arcor für das Bezahlen von Greenfees und Turnieranmeldungen per elektronischem Lastschriftverfahren über multifunktionale Terminals genutzt. Zuvor hatte Atos Origin bereits diverse Kunden im französischen Markt für das Telecommerce Processing unter Vertrag genommen. Geplant ist mittelfristig ein Anschluss aller deutschen Golfclubs an die Arcor Golf Community und die bargeldlose Zahlungsabwicklung. In einer späteren Stufe sollen zusätzliche Dritt-Partner miteingebunden werden, um die Nutzungs-Attraktivität des Systems zu erhöhen. Neben der Bereitstellung des iPay-Systems und Abwicklung der elektronischen Lastschriften ist der Kunde auch daran interessiert, Mahnverfahren bei eingehenden Rücklastschriften sowie den Hotline-Service über AOPS abwickeln zu lassen. Besondere Kunden-Vorteile: Die iPay-Lösung bietet hohe Verfügbarkeit, kurze Antwortzeiten und hohe Sicherheitsstandards und Systemintegrationsfähigkeit.

 

Internationalisierung durch paneuropäische Präsenz
Marktwandel bedeutet neben einer Veränderung des Produktes Karte und der damit verbundenen Dienstleistungen auch Internationalisierung von Processing-Leistungen. Während Allianzen, Joint Ventures und Kooperationen oder Zukäufe im Stammland mittelfristig häufig zu einem noch größeren nationalen Verdrängungswettbewerb führen, scheinen auf internationaler Ebene realisierte Kooperationsprojekte, Zukäufe oder gar die Gründung von ausländischen Tochtergesellschaften auf den ersten Blick erfolgsversprechender. Ihr Nachteil: Insbesondere Auslandsengagements der letzteren Kategorien sind in der Realisierung teuer und zeitintensiv. Auch das Bilden internationaler Kooperationen zur Erweiterung des Processing-Geschäftes ist mit hohen zeitlichen Vorläufen und umfangreichen Vertragsaktivitäten verbunden.

 

Die Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern bietet hier einen vielversprechenden Ausweg und klare Wettbewerbsvorteile. Global agierende Konzerne wie Atos Origin arbeiten länder- und branchenübergreifend, d.h. sie bieten neben Processing-Leistungen für Finanzinstitute auch umfassende IT-Services und zwar für Finanzinstitute, Telekommunikations-Unternehmen, Industrie und Handel.

 

Anbietern von Processing-Dienstleistungen, die ihr Angebot nur im Stammland erbringen, stehen die in einem internationalen Konzern-Netzwerk vorhandenen Ressourcen nicht zur Verfügung. Das führt zu höheren Gesamtaufwendungen, will man die umfangreichen Kriterien für ein internationales Processing wie

 

  • langjährige und umfassende Erfahrung im Transaktions-Processing
  • Mehrsprachigkeit bei der Verarbeitung von Transaktionen sowie Darstellbarkeit der Transaktionen in unterschiedlichen Währungen (besonders in osteuropäischen Staaten)
  • moderne technische Infrastruktur und System-Architektur, die flexibel auf sich ändernde Kundenwünsche reagieren kann
  • umfassende Angebote für Bereiche wie Multi-Brand-Processing
  • lokale Offices zur Unterstützung vertrieblicher Aktivitäten im jeweiligen Ausland

 

erfüllen.

 

Processing-Dienstleister wie Atos Origin Processing Services (AOPS) können hingegen das gesamte bestehende Konzernpotential nutzen und auf vielfältige Ressourcen zurückgreifen. Die Folge:

 

  • Im Ausland schon bestehende Geschäftsbeziehungen können ausgebaut werden und ermöglichen ein schnelleres und dynamischeres Agieren im jeweiligen Markt.
  • Bereits vorhandenes Know-how erleichtert das Anpassen von Standard- und Sonderleistungen, die bereits im Stammland erbracht werden, an länderspezifische Anforderungen wie Multi-Currency und Multi-Language-Fähigkeit.

 

Dabei kann die im gesamten Konzern vorhandene technische Infrastruktur und an Kundenanforderungen orientierte flexible Systemarchitektur genutzt werden - ebenso wie bereits vorhandene personelle, technische und finanzielle Kapazitäten.

 

Konzernstrukturen und Europäisierungsstrategien
Nachgewiesene Erfahrungen des Gesamtkonzerns in den Bereichen Transaktionsverarbeitung, Outsourcing und System-Integration sind - ebenso wie eine Konzernpräsenz in elf europäischen Ländern und eine globale Kundenreferenz - integraler Bestandteil der Europäisierungsstrategie des Unternehmens von AOPS.

 

Um eine zentrale Betreuung internationaler Kunden bei der Realisierung länderspezifischer Lösungen bieten zu können, wurden bei Atos Origin die vorhandenen konzernweiten Potenziale in unterschiedlichen Geschäftsfeldern wie e-Commcerce, CRM (Customer Relationship Management) und Supply Chain Management (Management der Wertschöpfungskette) sowie Kompetenz-Centern gebündelt. Bei neuen Anforderungen im Markt werden diese erweitert oder strukturell angepasst.

 

Seit der Nominierung von AOPS zum Kompetenz Center für das Processing von Kredit- und Zahlungskarten der gesamten Gruppe werden Kernkompetenzen klassischer Standard- oder erweiterter Processing-Dienstleistungen (wie das Verarbeiten von Commercial/Procurement- und Kundenkarten und das Erbringen von Business Information und Customer Loyalty Services) hier zentral betreut. Das Unternehmen bietet unter anderem eine zentrale Autorisierungsplattform für den elektronischen Zahlungsverkehr einschließlich Autorisierungssysteme, Geldbörse sowie Internet- und Mobile Payment.

 

Dabei steht die sukzessive Internationalisierung dieses Geschäftes durch inländische Kunden, die ihr Geschäft grenzüberschreitend betreiben sowie ausländische Kunden, die ihr Geschäft auf Deutschland und/oder andere europäische Länder ausweiten wollen, mit im Vordergrund.

 

Fallbeispiel: BMW Bank
Vielversprechend gestaltet sich mittlerweile die Unterstützung bestehender inländischer Kunden bei der Umsetzung ihres Auslandsengagements. Beide, Dienstleister und Finanzinstitut, profitieren dabei von konsolidierten Informationen, gegenseitig erarbeitetem Vertrauen sowie Erfahrungen im "Umgang" miteinander.

 

Aufgrund von positiven Erfahrungen im nationalen Processing von BMW-Privatkarten hatte die BMW Bank Mitarbeitern des BMW Konzerns bereits im Frühjahr 2001 in Österreich eine BMW Corporate Card zur Verfügung gestellt. Für die Abwicklung der Karte wurde AOPS als Partner gewählt. Als im Frühsommer 2001 die Emission der Privatkarte der BMW Bank in Österreich erfolgte, übernahm AOPS wiederum den Full Service für Processing-Leistungen für die insgesamt drei in EURO geführten Kartenprogramme (VISA Single, EUROCARD/MasterCard Single und VISA/EC-MC Twin). Seitdem bildet das Unternehmen alle Prozesse zentral im Auftrag der Bank ab und stellt die technische Infrastruktur zur Verfügung. Dazu gehören Kontoeröffnung und -führung, technisches Transaktionsprocessing und Rechnungserstellung, Zahlendateierstellung im länderspezifischen Format sowie Reklamationsbearbeitung, Betrugsabwehr und Karteninhaberservice (Telefonservice, Backoffice, Mahnwesen).

 

Mit Ausweitung der Kooperation vollzogen beide Unternehmen einen wichtigen Schritt, um ihre Strategie fortzusetzen: Für die BMW Bank erschloss sich durch das Produkt ein weiteres Segment der Finanzdienstleistungen im europäischen Markt, und AOPS bot am Kundenwachstum orientierte Komplett-Lösungen auf internationaler Ebene an.

 

Fallbeispiel: Cetelem Bank
Ein weiterer Weg aus dem Dilemma gesättigter nationaler Processing-Märkte führt über die Akquisition von Finanzinstituten, die als Tochterunternehmen ausländischer Finanzinstitute oder Joint Ventures in Deutschland tätig sind und aufgrund besonderer systemtechnischer Gegebenheiten maßgeschneiderte Processing-Lösungen bevorzugen. So übernahm AOPS Ende letzten Jahres beispielweise das Visa Card Processing für die Cetelem Bank GmbH, die aus dem Joint Venture der französischen Cetelem, einer hundertprozentigen Tochter der BNP Paribas, und der Dresdner Bank entstand. AOPS wird die Karte, die als Kreditkarte ausgegeben wird, künftig als Debit Karte führen. Alle Funktionalitätserweiterungen zur Credit Card werden in den Systemen von Cetelem dargestellt und die Bearbeitung von Antragsdaten und Geschäftsvorfällen (Adressdaten- und Statusänderungen) via LINKS, an AOPS übermittelt.

 

Das von Atos Origin entwickelte Tool zum Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemlandschaften macht diese an individuellen Kundenwünschen orientierte Lösung möglich.

 

Internationalisierung und Kundenbetreuung
Internationalisierung von Processing-Dienstleistungen bedeutet auch eine ganzheitliche Kundenbetreuung. Deshalb nutzt AOPS Kernkompetenzen über das Card Processing hinaus für weitere Geschäftsfelder wie iCommerce und Telecommerce. So entstehende neue branchenspezifische Aufgaben werden entsprechenden AOPS Business Units zugeordnet. Im Rahmen einer "Full Life Cycle Management-Strategie" werden dann Kunden durch ihre AOPS Business Unit nach dem "Consult, Build and Run-Prinzip" bei allen Aufgaben betreut und in allen Stadien der Kooperation durch Beratung, technische Konzeption und Realisierungs-Lösungen unterstützt. Eine optimale Betreuung auf internationaler Basis kann dabei durch eine weitgehend dezentral organisierte Front-Office-Struktur gewährleistet werden.

 

Kosteneffizienz und Produktdifferenzierung - kein Widerspruch!
Das Generieren von Wettbewerbsvorteilen für kartenausgebende Finanzinstitute durch Produktvielfalt, internationale Präsenz und Kosteneffizienz sowie eine optimale Kundenbetreuung sind die Schlüsselfaktoren neuer Märkte und Mittelpunkt strategischer Überlegungen bei AOPS.

 

Dabei stellt die Produktdifferenzierung bei gleichzeitiger Kosteneffizienz eine besondere Herausforderung dar. Die moderne System-Architektur des Unternehmens schafft hier die Basis für eine erfolgreiche Bewältigung. So werden Kernprozesse im Issuing-Karten-Geschäft wie etwa Transaktionsprocessing, Clearing und Settlement und Stammdatenhaltung im System standardisiert dargestellt und durch frei wählbare Zusatzfunktionen - wie Online-Zugriff auf das Kartenkonto durch das Zusatzprodukt Web-Statements, Einsatz von variablen Bonusfunktionalitäten, individuell angepasste Mahnvorgänge und kundenprozessorientierte Antragsbearbeitung - ergänzt. Das Standard-Angebot von Debit, Charge und Revolving-Credit-Cards wird durch Services wie Internet- und Mobile Payment erweitert. Auch Commercial-Card-Angebote von Business-, Corporate- Lodge- und Purchasing-Cards passen sich durch e-Procurement-Lösungen und Secure-e-Mail neuen technologischen Erfordernissen an und ermöglichen eine umfassende und effektive Unterstützung von Kunden bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungskette.

 


Abschlussbemerkungen

 

"Turning Client Vision into Results" - nur wer über umfassende Kenntnisse und Markterfahrungen verfügt, um neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Produkte und Dienstleitungen zügig darauf anzupassen, wird den künftigen Anforderung von Kunden an einen europäischen Processor gerecht.


Erik Munk Koefoed
Geschäftsführer bei Atos Origin Processing Services GmbH

 

 

 

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Anja Müller
Hahnstraße 25
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