Olympische Winterspiele Turin 2006: Atos Origin hat letzte Hürde erfolgreich genommen

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Olympische Winterspiele Turin 2006: Atos Origin hat letzte Hürde erfolgreich genommen

Paris/Turin/Stuttgart,  22. Dezember 2005

Atos Origin, der weltweite IT-Partner für die Olympischen Spiele hat die zweite und somit letzte technische Generalprobe vor den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin erfolgreich absolviert. Dabei wurden die drei aufwendigsten Wettkampftage mit 500 verschiedenen Testszenarien, wie etwa Hardware-Ausfälle, Probleme mit der Informationssicherheit, Personal-schwierigkeiten, Verschiebungen im Wettkampfplan, usw. simuliert. Diese letzte Testphase ist entscheidend in der Vorbereitung auf die Spiele und soll sicherstellen, dass Mitarbeiter, Technologie und sämtliche Abläufe bereits vor dem Beginn des Countdown für die Spiele, welche am 10. Februar eröffnet werden, bereit sind.


Der von einem 720-köpfigen Team ausgetragene einwöchige Testlauf endete am 16. Dezember und stand unter der Leitung von Atos Origin und des örtlichen Organisationskomitees der Olympischen Spiele. Bei diesem Probelauf wurden die drei aufwendigsten Wettkampftage simuliert (15., 16. und 17. Februar) unter Einbeziehung der IT-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme, der sportlichen Abläufe, des Managements vor Ort sowie der Medienberichterstattung. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Mitarbeiter, Technologie und sämtliche Abläufe auf jede beliebige Situation bei den Spielen bestmöglich vorbereitet sind.

 

Ein nicht operatives Schattenteam mit 39 Funktionären stellte Szenarien zusammen und bewertete anschließend die Reaktion des bearbeitenden Teams. In den Szenarien waren vorgesehen: Hardware-Ausfälle, Software-Bugs, Änderungen im Wettkampfplan, Benutzerbeschwerden, Personalprobleme, Angriffe auf das Sicherheitssystem, Netzwerkzusammenbrüche, Stromausfälle. Alle 500 erdachten Szenarien wurden vor dem ausführenden Team absolut verborgen gehalten.

 

Die Testläufe fanden an 23 verschiedenen Veranstaltungsorten, sowohl in Städten als auch an Wettkampforten in den Wintersportgebieten statt und schlossen alle 15 Wettkampfdisziplinen mit ein. Alle Wettkämpfe wurden an den tatsächlichen Austragungsorten simuliert, um unter echten Olympiabedingungen, dazu gehören sowohl örtliche Gegebenheiten als auch die gesamte Infrastruktur der Spiele, proben zu können.

 

Medien- und Sportvertreter nahmen am Testlauf teil, wobei sie die Atos Origin Anwendungen wie an „echten“ Wettkampftagen benutzten. Dazu gehören:
- das Commentator Information System (CIS), eine Browser-basierte Anwendung, mit der Ergebnisse an den Berichterstatterstationen der Olympia-Schauplätze in Sekundenbruchteilen auf Touchscreen-PCs ausgegeben werden;
- INFO2006, ein Intranet, welches zugelassene Medien und die gesamte Olympische Familie, die Athleten und IOC-Funktionäre mit Informationen versorgt.

 

Dieser Probelauf war somit die letzte große Testphase im Vorfeld der Spiele. Im vergangenen Oktober wurde der erste technische Probelauf erfolgreich durchgeführt, wobei alle IT-Systeme wie erwartet funktionierten. Die Ergebnisse der ersten Generalprobe wurden in diesen letzten Testlauf, der am 16. Dezember abgeschlossen wurde, integriert.

 

„Die Vorbereitung auf diesen zweiten technischen Testlauf durch das örtliche Organisationskomitee und Atos Origin war herausragend“, erklärte Jean-Benoît Gauthier, Director of Technology für das Internationale Olympische Komitee (IOC). „Die von Atos Origin gesammelten Erfahrungen waren ausschlaggebend, um diese einzigartige technologische Herausforderung bewältigen zu können.“


„Bei der zweiten technischen Generalprobe wurden alle nur vorstellbaren Situationen, die während der Spiele auftreten können, durchgespielt. Lektionen, die wir aus dem ersten Testlauf im letzten Oktober gelernt haben und die bei vorangegangenen Spielen gemachten Erfahrungen haben den Team geholfen, erfolgreich zu handeln. Ich bin mir sicher, dass wir für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin bestens vorbereitet sind“, meint Patrick Adiba, Atos Origin Executive Vice President Olympics and Major Events.

 

Der Vertrag zwischen Atos Origin und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist der umfangreichste IT-Vertrag im Bereich Sportveranstaltungen und umfasst die Olympischen Spiele in Salt Lake City 2002 (Ausführung als SchlumbergerSema), Athen 2004, Turin 2006, Peking 2008, Vancouver 2010 und London 2012. Atos Origin ist hauptverantwortlich für alle Aspekte der Informationstechnologie, von der Fachberatung über die Systemintegration, das Ablaufmanagement und die Datensicherheit bis hin zur Entwicklung spezifischer Anwendungen für die Olympischen Spiele. Als leitendes Systemintegrationsunternehmen für die Olympischen Winterspiele TURIN 2006 steht Atos Origin an der Spitze eines Konsortiums aus technologiestarken Kompetenzpartnern und Zulieferern, welches von TOROC überwacht wird.

 

 

 

Über Atos Origin
Atos Origin ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet das gesamte Spektrum an Beratung und Dienstleistungen der Informationstechnologie. Die Kompetenzbereiche umfassen Consulting, Systemintegration und Outsourcing. Atos Origin erzielt einen Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro und beschäftigt 47.000 Mitarbeiter in 40 Ländern.
Atos Origin ist der weltweite IT-Partner der Olympischen Spiele und hat einen Kundenstamm, der sich aus erstklassigen internationalen Unternehmen in allen Branchen zusammensetzt.
In der Region Germany and Central Europe, zu der Deutschland, Schweiz, Österreich und Polen gehören, erwirtschaften rund 3.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 562 Millionen Euro.
Atos Origin ist an der Eurolist Marché in Paris notiert und firmiert als Atos Origin, Atos Consulting, Atos Euronext Market Solutions und Atos Worldline.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.atosorigin.de oder www.atosorigin.com .

 

 

 

Atos Origin GmbH
Pressestelle

 

Nicola Popoff
Curiestraße 5
D-70563 Stuttgart
Telefon +49 (0)7 11/73 77-3 11
Telefax +49 (0)7 11/73 77-5 09
Email nicola.popoff@atosorigin.com

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