Wie Supercomputer unser tägliches Leben beeinflussen

 

 

 

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Menschen im Mittelpunkt des digitalen Arbeitsplatzes

von John Minnick

 

Die steigende Anzahl von sogenannten „Millennials“ am Arbeitsplatz stellt neue und hohe technologische Ansprüche an ihre Arbeitgeber.

 

Fast drei Viertel erwarten, dass sie ihren Rechner am Arbeitsplatz ihren Wünschen entsprechend verändern und einrichten können.

 

Ein Drittel schätzt den freien Zugang zu sozialen Medien und Flexibilität hinsichtlich des Gebrauchs von Geräten mehr als ein höheres Gehalt. Wie wird sich das also auf talentierten Nachwuchs in der Zukunft der Arbeit auswirken? Es sollte selbstverständlich sein, dass Menschen im Mittelpunkt stehen, aber der digitale Arbeitsplatz fördert neue Herausforderungen zutage. Drei von ihnen möchten wir hier genauer behandeln.

 

Wie identifiziert man digitales Talent?

Um im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein, werden Unternehmen neue Fähigkeiten von ihren Mitarbeitern erwarten und ihre Personalplanung und Entwicklungsstrategien anpassen müssen, um die Personalbeschaffung und -ausbildung im Einklang mit diesen Kompetenzen zu gewährleisten. Es handelt sich hierbei um digitale Kompetenzen wie zum Beispiel rechnerisches Denken, virtuelle Zusammenarbeit und soziale Intelligenz. Es geht um die Fähigkeit, große Datenmengen zu interpretieren und sich mit anderen Menschen, die vielleicht unterschiedliche Denkweisen und ethische Grundeinstellungen haben, auf schöpferische Weise zu verbinden.

 

Da neue Kommunikationstechnologien und kollaborative Plattformen Zusammenarbeit jeder Zeit und überall in vermehrt globalen Teams ermöglichen, wird insbesondere virtuelle Kooperation ein entscheidender Faktor für unternehmerischen Erfolg sein.

Wie frischt man die externe Wahrnehmung auf?

Hiermit müssen sich Unternehmen häufig auseinandersetzen: wie stellt man ein Gleichgewicht her zwischen der externen Wahrnehmung eines Betriebs und den Ansprüchen von Nachwuchskräften bei der Arbeitsstellensuche? Die tollste Technologie und ein lockeres, lustiges Arbeitsumfeld sind wichtige Faktoren, um junges Talent anzuziehen. Wir wissen von der Messe für Unterhaltungselektronik CES zu Beginn des Jahres in den USA, dass Unternehmen in modische, neue Verbrauchertechnologien investieren, wobei das Internet der Dinge, oder vielmehr das Internet aller Dinge (Internet of Everything), ein ganz besonders großer Hit ist. Die Herausforderung für Betriebe liegt darin, ständig auf der Höhe dieser Verbraucher-Trends und Technologien zu sein, um für die richtigen Personen attraktiv zu bleiben. Gleichzeitig muss das mit den Verpflichtungen im Hinblick auf Sicherheit und Vorschriften vereinbar sein, so dass Mitarbeiter nach wie vor in den Genuss der erwünschten Freiheit und Flexibilität kommen.

Wie behält und entwickelt man talentierten Nachwuchs?

Wenn Personen in ein Unternehmen eintreten, kann Talent schnell „veralten“. Deshalb sind Ausbildung und Unterstützung im Zusammenhang mit Generationsunterschieden und neuen Arbeitsweisen erforderlich. Da virtuelle Zusammenarbeit zum Beispiel in der Zukunft in Unternehmen eine bedeutende Rolle spielen wird, wird Ausbildung von Mitarbeitern bei der Leitung, Integration und Motivation von verteilten Gruppen in virtuellen Gemeinschaften entscheidend sein.

 

Aber es sind nicht nur Neuankömmlinge, die Unterstützung brauchen. Auf Grund des anhaltenden Ansturms sogenannter „Millennials“ an der Belegschaft sowie längeren Lebensarbeitszeiten sehen wir eine ausgeprägtere Generationsdurchmischung. „Reverse Monitoring“, ein betreuendes Verhältnis, in dem die jüngere Generation die ältere bei der Entwicklung von Kompetenzen unterstützt, sowie die Rücksichtnahme auf verschiedene Denkweisen und ethische Grundeinstellungen werden entscheidend zu einer produktiven und glücklichen Belegschaft beitragen. Ein solches Programm haben wir bei Atos bereits in Angriff genommen, und es hat sich für beide Parteien als höchst wertvoll erwiesen.

 

Es gibt also viele Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, aber Herausforderungen eröffnen auch Möglichkeiten. Personalabteilungen können einen großen Beitrag leisten, indem sie mit Mitarbeitern in einen Dialog treten und so sicherstellen, dass diese geistige Anregungen erfahren, aber auch enger mit IT-Abteilungen zusammenarbeiten, um Aufschluss darüber zu geben, wieviel man in die Erprobung neuer Technologien investieren sollte. Es geht um die Vielfalt von Denkweisen und das Verständnis dafür, dass Unternehmen sich ständig verbessern, vorausschauende System entwickeln und Flexibilität für eine zunehmend mobile und geografisch verstreute Belegschaft gewährleisten müssen.

 

John Minnick, Senior Director, Global STeP Team, Atos

In den letzten zehn Jahren hat John ein weltweites Team von Unternehmensarchitekten geleitet, die die technischen Designprinzipien für Organisationen in 190 Ländern entwickeln. Sein Team ist für die Definition von Rahmenbedingungen für die Beschaffung. Entwicklung und Integration von Technologie verantwortlich.  John Minnock besitzt umfangreiche Erfahrungen im Technologiebereich. Er war bereits CIO und Manager im Ingenieurwesen, in Produktion und Informatik sowie in der Leitung von fünf Start-up-Unternehmen und verfügt über Fachkenntnisse bei einer Vielzahl von Software-Plattformen. Er ist Mitglied zahlreicher Industrie- und Kundenbeiräte und Leiter von Teams für technische Normen. Als Gründungsmitglied verschiedener industrieweiter Teams ist er auch maßgeblich an der Standardisierung von Technologien am Arbeitsplatz beteiligt. John Minnock ist Verfasser von 17 technischen Fachbeiträgen für IEEE sowie Dutzenden Beiträgen im Internet und in Fachzeitschriften. Er ist regelmäßig Redner auf Konferenzen, einschließlich des Siemens Summits, der TechEd und auf Vertriebstagungen, sowie bei Industrie- und Kundenbeiräten. Er ist ein von Dale Carnegie beurkundeter Team Builder und Gewinner von zwei Auszeichnungen für die Entwicklung von Grafikprogrammen sowie des begehrten Tully Preises für Teamarbeit und Kommunikation.

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