Digitale Relevanz – die digitale Denkweise in Unternehmen fördern

 

 

 

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Wie man die Komplexität von IT reduziert, um Innovation zu ermöglichen

von Wade Price, SAP Solution Architect bei Atos

 

Vor allem ältere Generationen beklagen sich über die generell zunehmende Komplexität der Welt. Oberflächlich betrachtet trifft das auf die exponentiell ansteigenden Datenmengen, die ständige Nachfrage nach Smartphone-Applikationen und hochentwickelten IT-Systeme sehr wohl zu.

 

Dadurch können Arbeits- und Privatleben sehr viel komplexer erscheinen als zuvor.

Wir als technologische Vorreiter wissen jedoch, dass die Dinge in vielerlei Hinsicht einfacher werden. Das wachsende Datenvolumen bedeutet, dass Unternehmen näher am Kunden sind, mit Möglichkeiten die früher kaum vorstellbar waren. Dank Smartphone-Applikationen steht uns die ganze Welt offen; wir können von überall aus arbeiten und sind nicht mehr an einen physischen Arbeitsplatz gebunden. Wie verhält es sich mit hochentwickelten IT-Systemen? IT wird entwickelt, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Die Hindernisse der IT-Prozesse sollen aus dem Weg geräumt und der CIO zum Türöffner für Innovationen im gesamten Unternehmen werden.

Ein neues Zeitalter und eine veränderte Denkweise

Die IT wurde immer als Knackpunkt betrachtet, als ein Bereich, der nur für die qualifiziertesten Spezialisten zugänglich ist. IT-Fachleute waren es gewohnt, dass die Komplexität und Engpässe der Prozesse einen unvermeidlichen, wenn nicht sogar notwendigen Teil ihrer Arbeit darstellen.

 

Man hat den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen - aber jetzt beginnt sich das Dickicht der Komplexität zu lichten. Einschränkungen aufgrund von Altlasten können wir hinter uns lassen. Jetzt können wir in kürzerer Zeit mehr Funktionalität liefern.

 

Am Anfang meiner Karriere war ich ein junger Ingenieur in der Chemiebranche, der an der Einbindung von Computern in den Herstellungsprozess interessiert war. Während ich an der Automatisierung von Fabrikprozessen arbeitete, hinterfragte mein Vater, der auch in der Branche arbeitete, meinen Enthusiasmus. Er fragte: "Was wird passieren, wenn alles automatisch abläuft?" Er war der Meinung, dass EDV nur dann einen Mehrwert liefern könne, wenn damit die Rentabilität in Echtzeit angezeigt werden könne, indem die Auswirkungen von Kosten und Ertrag genau auf den zunehmenden Dampfstrom einer Maschine heruntergebrochen werden können oder wenn sich die Qualität eines verarbeiteten Ausgangsstoffes verändert.

Echtzeit bedeutet echten Fortschritt

Seit die IT in das Mainstream-Geschäft Einzug gehalten hat bemüht sie sich um Datenzugang in Echtzeit. Dieser war zwar schon immer möglich, die Kosten hierfür waren jedoch unrealistisch hoch.

 

Beinahe 30 Jahre später liegt der Schwerpunkt neuer Technologien auf Mobilität und Echtzeitzugriff bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. Technologien wie S/4 HANA von SAP unterstützen diese einfachere Konfiguration. Die IT-Abteilung benötigt für ihre CRM-, ERP- und Data-Warehousing-Applikationen nur eine Plattform und ermöglicht es Unternehmen, ihre Organisation nicht mehr länger aus dem "Rückspiegel" zu betrachten, sondern in Echtzeit zu planen. Unternehmen können nun ihre Prognosen auf Tages- oder sogar Stundenbasis erstellen, je nachdem welche Häufigkeit für ihre Organisation Sinn macht.

 

In erster Linie bedeutet die Echtzeitdarstellung der Systeme eine Vereinfachung für diese Unternehmen. Sie ermöglicht die Freischaltung ihrer Informationen für Analysen, Mobilgeräte und Applikationen. Sie liefert Möglichkeiten und keine Einschränkungen. Sie kann die Produktivität auf eine Art ankurbeln, die zuvor als unmöglich erachtete wurde und befähigt Unternehmen, Marktchancen innerhalb einer Stunde vorauszusehen und ihren eigenen Geschäftsmodellen zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Wade Price

Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung, der Entwicklung und dem Unterhalt von ERP-Lösungen ist Wade Price ein geschätztes Teammitglied in Projekten zur IT-Systemimplementierung. Er hat bereits in allen IT-Projektbereichen mitgearbeitet: als Benutzer, als implementierender Berater, als Projektmanager und gesamtverantwortlicher Manager. Im April 2012 wurde er SAP Solution Architect, im Juli 2012 wurde ihm die Verantwortung für den nordamerikanischen HANA-Entwicklungsbereichs innerhalb von SAP übertragen. Er ist ein anerkannter HANA-Experte und arbeitet an der Weiterentwicklung von HANA als "on-premise-" und Cloud-Lösung.

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