Cloud Beschleuniger: Vier entscheidende Punkte beim Einstieg in die Cloud

 

 

 

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Reise ins Jahr 2018:
Surfen auf dem B2B-Tsunami

von Hubert Tardieu, CEO Advisor, Atos

 

Die dritte digitale Revolution kündigt sich an -  Unternehmen können die Warnsignale nicht mehr länger ignorieren. Wir schätzen, dass Betriebe rund zwei Jahre Zeit haben, um ihre Kernprozesse und ihre Kultur vorzubereiten und anzupassen.

 

Von Forrester als „Tsunami“ beschrieben, liegen die Wurzeln der dritten digitalen Revolution außerhalb der Geschäftswelt in unserer persönlichen Nutzung der Technologie. Da die privat genutzte Informationstechnik in der Regel leistungsfähiger und schneller im Zugriff ist als die am Arbeitsplatz, sind die Erwartungen der Mitarbeiter an die Technologie wesentlich höher als das, was die Unternehmen in der Vergangenheit angeboten haben. Dieses B2C-Erdbeben zwingt die Unternehmen geradezu zu einer Erhöhung ihrer Ausgaben für Informationstechnik, um die Anforderungen ihrer Belegschaft und ihrer Kunden zu erfüllen.

 

Aber der B2B-Tsunami bedeutet mehr als den Kauf schnellerer Laptops oder der neuesten Smartphones. Die digitale Umgestaltung betrifft fundamentale Komponenten der Organisation. Um auf der Technologiewelle zu reiten, ist entscheidend, eine Beziehung zwischen Ihrer Organisation und Ihren Kunden aufzubauen, um den Lebenszyklus eines Produktes zu erweitern.

 

Wenn Unternehmen sich auf den vernetzten Kunden verlassen, werden sie Zugang zu einem neuen Lebenszyklus von Daten haben und Informationen von mehreren digitalen Plattformen (einschließlich Smartphones und Geräten, die mit dem Internet der Dinge verbunden sind) erhalten. Organisationen werden in der Lage sein, riesige Datenvolumen für die Gewinnung eines wirklichen Einblicks auszuwerten, der für die Entwicklung eines Angebotes personalisierter - und attraktiver - Produkte und/oder Dienstleistungen für die Kunden verwendet werden kann.

 

Dieser neue, stark erweiterte Lebenszyklus von Daten bringt den nächsten großen Wettbewerbsvorteil. Dieser hat jedoch seinen Preis: Unternehmen werden die Art und Weise neu erfinden müssen, in der sie ihre Informationen prüfen. Um die Rohdaten in vollem Umfang zu verstehen, werden sie den Fokus mehr auf den Kontext und größeren Zusammenhang legen.

 

An dieser Stelle taucht das Konzept der Innovation Value Webs auf. Es ermöglicht einen tieferen Einblick durch ein vertrauenswürdiges Netzwerk von Peers, die sich einen gemeinsamen Pool offener Daten teilen.

 

Zusammenhänge zu erkennen ist eine Herausforderung und berührt das komplexe Problem des Datenschutzes.

 

Die Bürger können in dem B2B-Rennen nach Innovationen schnell die Kontrolle darüber verlieren, wie ihre Daten genutzt (oder missbraucht) werden. Ethisch denkende Unternehmen versuchen jedoch, dies zu korrigieren: die Green-Button-Initiative ist ein Beispiel dafür. Unter der Führung der Vereinigten Staaten und von bislang mehr als 35 Versorgungsunternehmen, ermöglicht es die Initiative Verbrauchern, selbst zu bestimmen, welche Versorgungsunternehmen ihre Verbrauchsdaten austauschen dürfen. Sollte ein Unternehmen personenbezogene Daten angemessen schützen (durch eine Zertifizierung oder eine regelmäßige Überprüfung), können Verbraucher beim Teilen ihrer Daten gelassener sein; gleichzeitig kann das Unternehmen dem Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen anbieten, die auf einer vertrauensvollen Beziehung basieren.

 

Da Daten immer wichtiger werden und Verbraucher den Wert ihrer Daten zu begreifen beginnen, gewinnt der Datenschutz an Bedeutung. Unternehmen werden in der Art und Weise, wie sie Einblicke zusammentragen, austauschen und verwenden immer versierter.

 

Hier können Sie mehr über die Funktion von Daten in der Gestaltung der Zukunft unserer Unternehmen erfahren:

 

Ascent Journey 2018 -The 3rd Digital Revolution: Agility and Fragility

 

Hubert Tardieu

Ich habe 27 Jahre lange bei Sema, damals noch Schlumberger Sema, heute Atos, in verschiedenen Positionen, einschließlich Global Telcom, Global Finance, Global Systems Integration und Global Consulting gearbeitet. Heute berate ich den CEO von Atos und helfe ihm dabei, eine visionäre Sicht der Zukunft unserer Welt in fünf Jahren zu entwickeln. Bei dieser Aufgabe unterstützt mich seit Juni 2009 die mehr als hundertköpfige Scientific Community, eine Gemeinschaft der besten Ingenieure von Atos. Die Scientific Community hat  ihre Vision der Zukunft ausgearbeitet.  Das Whitepaper „Journey 2016 – Enterprises without boundaries“ ist auf der Website von Atos verfügbar.

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