Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte von Atos Mitarbeitern

Aktuell schildern einige Kollegen Ihre Erfahrung mit Outsourcing Projekten und den damit verbundenen Herausforderungen sowie Chancen und Perspektiven bei dem neuen Arbeitgeber Atos.

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Christian von Strotha, CFO Atos Global Sales and SSE

Zum Zeitpunkt der Übernahme der Siemens IT Solutions & Services durch Atos hatte ich ein Alternativangebot von Siemens; ich hätte also bei Siemens bleiben können im bekannten Umfeld und Firmenkultur. Ich hatte mich damals allerdings bewusst dagegen entschieden, weil mich das Neue reizte: einen neuen Konzern kennen zu lernen, für den IT Kerngeschäft ist. Ich habe es nicht bereut! Mein Verantwortungsbereich ist seitdem deutlich gewachsen, ich habe jede Menge neuer, spannender Menschen und eine neue internationale Firmenkultur kennen gelernt; ich konnte inzwischen zwei neue Abteilungen aufbauen mit hoher Eigenverantwortung, etc.

Vielleicht arbeite ich heute mehr als früher bei Siemens, ich habe aber auch deutlich mehr Freiheiten wie z.B. Homeoffice; nie so oft benutzt bei Siemens wie ich das heute tue … gleiches gilt für meine Mitarbeiter. Und wenn ich mir die Börsenkursentwicklung anschaue, ärgere ich mich jetzt noch, dass ich nicht schon früher bei Sprint mitgemacht habe ;-)

Wenn man sich überlegt, wie sich dieser Konzern entwickelt hat, dann bin ich sehr gespannt, was da noch alles kommt: vor der SIS Übernahme 5,5Mrd Umsatz; dann deutlich über 8,5Mrd; mit Bull und Xerox sind wir nun nahe an 12Mrd … innerhalb von 4-5 Jahren! SIS war damals hoch defizitär und im Sinkflug was v.a. die Topline anging; Atos inklusive SIS war von Anfang an profitabel!

Das ging nur, weil Atos ein sehr kostenbewusstes Unternehmen ist und jede Ausgabe mehrfach hinterfragt wird. Manchmal ärgern einen persönlich die Konsequenzen aber andererseits agieren wir in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt und kämpfen auch erfolgreich gegen Konkurrenten aus Niedriglohnländern und ich denke, nur so können wir erfolgreich sein und unsere Ziele und Commitments erreichen.

Wenn ich mir mein direktes Umfeld anschaue, dann arbeite ich mit einen großartigen Team (menschlich wie beruflich) das ich Großteils selber eingestellt habe. Meine Peers sind genauso engagiert dabei Atos nach vorne bringen zu wollen; alle ziehen am gleichen Strang mit der gleichen Leidenschaft; das macht Spaß bei allen gelegentlichen, normalen Widrigkeiten!

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Kerstin Hamel, Market Delivery Executive, seit 2004 bei Atos

Als ich von meinem alten Unternehmen, einem großen Mobilfunkanbieter, an Atos “übergeben” wurde, war ich in der komfortablen Lage, dass bereits ein erster Teil von Kollegen ein Jahr zuvor an Atos „outgesourced“ worden war und deswegen bereits echte Erfahrungen von Kollegen vorlagen.

Meine Abteilung wurde bei meinem vorherigen Unternehmen zunächst geteilt, um den betrieblichen Teil an Atos übergeben zu können. In diesem Teilungsverfahren entschied ich mich bewusst für den Teil, der zu Atos übertragen wurde. Trotz oder gerade wegen meiner bereits langen Betriebszugehörigkeit erschien mir diese Veränderung viele Chancen zu bieten. Und ich bin nicht enttäuscht worden!

Zuvor war IT immer “nur” ein Kostenfaktor, eher ein “notwendiges Übel”, das nie als Kernkompetenz des Unternehmens empfunden wurde. Plötzlich die Erfahrung zu machen, dass man mit dem gleichen Können und Wissen Gewinne erwirtschaften konnte, machte super Spaß und ließ mich eine ganz andere Art der Wertschätzung meiner Arbeit erfahren.

Sicher, die Welt der neuen Begrifflichkeiten war für einige Monate verwirrend. Auch dauerte es eine Weile, bis man im neuen Unternehmen wieder mitreden konnte, und die Abläufe vertraut waren. Doch die neuen Atos-Kollegen trugen durch ihre Offenheit, ihre freundliche Unvoreingenommenheit und ihre unkomplizierte Unterstützung zu einer schnellen und reibungslosen Integration bei.

Dass ständige Veränderung auch ein Stück der Atos Kultur ist, ist ein wichtiger Lernbestandteil meiner ersten Jahre geworden. Auch dass man in diesem Unternehmen (fast) alles machen kann, wenn man sich engagiert und einbringt, habe ich gelernt. Ich finde es spannend, Veränderungen pro-aktiv zu entwickeln und auch zu begleiten. Betreute ich anfangs noch den SAP-Betrieb für meinen alten Arbeitgeber, baute ich bald einen neuen SAP-Projektbereich auf. Später übernahm ich dann die Verantwortung für alle Kunden mit einem SAP-Betrieb in Deutschland. In dieser Zeit erfuhr ich viel Neues über die unterschiedlichsten Kunden- und Kooperationsmodelle. In einem nächsten Schritt verließ ich den SAP-Bereich und verantwortete mit zahlreichen Mitarbeitern die dedizierte Projekt-Zusammenarbeit von Atos mit meinem alten Arbeitgeber. Unterschiedliche Vorstellungen seitens des Kunden sowie internen Stakeholdern und Gremien galt es erfolgreich zu vereinen – ein weites Erfahrungsfeld! Nach einer intensiven Zeit wiederum für meinen alten Arbeitgeber im Rahmen der Vertragsverlängerung steuere ich heute das Contract Operation Umfeld für ihn seitens Atos. Doch ich bin sicher, dass ich meine langjährige Erfahrung und mein umfangreiches Wissen bald in einem neuen Bereich von Atos gewinnbringend einsetzen kann.

Mein Fazit: Offene Kollegen haben mir das Ankommen sehr leicht gemacht und so viele, neue, spannende Tätigkeitsfelder hätte ich bei meinem alten Arbeitgeber nie kennengelernt!

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Diana Kirsten-Szlaski, Management Consultant, seit 2004 bei Atos

Ich befand mich noch in der Probezeit, als ich mit dem Thema Outsourcing konfrontiert wurde. Es wurde zwar kurz während der Bewerbung angesprochen, aber es schien mir zu diesem Zeitpunkt nicht als wichtig. Erst als ich den neuen Job im September 2004 antrat, realisierte ich, dass das Outsourcing auch mich betreffen würde. Kurze Zeit später wurden wir Mitarbeiter informiert, dass die IT komplett zu Atos ausgelagert werden würde. Es war ein sehr komisches Gefühl: Auf der einen Seite durchlief ich den normalen Onboarding Prozess bei meinem „alten“ Arbeitgeber, auf der anderen Seite fingen an vielen Stellen die Vorbereitungen für die „Übernahme“ an.

Zwischen der Einstellung bei meinem damaligen Arbeitgeber, einem führenden Telekommunikationsanbieter, und dem Outsourcing lagen nur drei Monate. In der Zeit machten sich viele Leute Gedanken über Versetzungen und Entlassungen. Ich hörte viel über ihre Ängste und ihren Unmut. Ich selbst war zwiegespalten. Auf der einen Seite, war meine Sorge, als erstes gekündigt zu werden, groß, denn ich war ja noch in der Probezeit, auf der anderen Seite war ich noch nicht so lange bei dem alten Unternehmen, um einen eher neutralen und frischen Blick auf das Outsourcing zu haben. Dennoch konnte ich die Ängste und Sorgen der Kollegen verstehen.

Doch es zeigte sich, dass der Übergang zu Atos „sanft“ war. Die Verträge und Benefits des alten Unternehmens wurden 1 zu 1 übernommen. Fast die gesamte IT inkl. aller Services ging geschlossen an Atos über. Dadurch hat sich in den ersten Monaten so gut wie nichts verändert. Der Standort, der Arbeitsplatz, die Kollegen und die Prozesse blieben gleich. Erst nach und nach wurden Atos Prozesse etabliert. Es erfolgten Reorganisationen, die geänderten Services und der sich entwickelnden IT geschuldet waren. Veränderungen, die Potential boten. Es entstanden neue Verantwortungsbereiche, Rollen und Positionen, ergo Karrieremöglichkeiten. So konnte ich mich im Laufe der letzten 10 Jahre kontinuierlich weiterentwickeln und in verschiedenen Rollen und Aufgabenbereichen arbeiten.

Was mich von Anfang an Atos reizte, war das Wissen, dass das Unternehmen auch international tätig ist, und dass es möglich ist, auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Im Rahmen eines Offshorings übernahm ich den Lead bei der Übergabe meines Verantwortungsbereichs an das Offshore Center nach Indien. Während dieses Projektes reiste ich für mehrere Wochen nach Indien, um mit Kollegen vor Ort intensiv zusammen zu arbeiten. Diese Arbeit und die Reise nach Indien haben meine Kenntnisse und Erfahrungen enorm bereichert. Wissen, das mir heute in meinem neuen Verantwortungsbereich bei Consulting „IT Management“ zu Gute kommt.

Neben den umfassenden Karrieremöglichkeiten, die ein großes Unternehmen wie Atos bietet, war für mich auch die Möglichkeit der persönlichen Entwicklung sehr positiv. So entschied ich mich nach ein paar Jahren, noch einmal an die Uni zu gehen und endlich meinen Abschluss nachzuholen. Da ich sowohl an einer regulären Universität studieren, als auch meinen Job nicht aufgeben wollte, bat ich um Teilzeit. In einem Zusatz zu meinem bestehenden Arbeitsvertrag wurde nicht nur unkompliziert meine Arbeitszeit nach meinem Wünschen gekürzt, sondern auch gleich festgelegt, dass ich nach meinem Uni-Abschluss wieder in Vollzeit zurückkehren könnte. Nach dieser guten Erfahrung hatte ich überhaupt keine Scheu, nach meinem ersten erfolgreichen Abschluss, um eine Verlängerung der Teilzeit zu bitten, um noch meinen Master machen zu können. Die doppelte Belastung durch Studium und Beruf, daneben noch Haushalt und Familie konnte ich nur erfolgreich meistern, weil ich meine Arbeitszeit flexibel gestalten konnte. Am Anfang eines Semesters besprach ich mit meinem Vorgesetzten meinen Stundenplan. Gemeinsam legten wir dann meine Arbeitszeit so fest, dass ich sowohl für die Arbeit, als auch für das Studium genügend Zeit hatte und mir noch persönliche Freiräume blieben. Die zusätzliche Möglichkeit nach Bedarf auch im Homeoffice zu arbeiten, hat die Situation zusätzlich erleichtert und mir sehr geholfen. Diese Flexibilität ist sicherlich nicht überall möglich!

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Carsten Strache, Service Delivery Manager, seit 2004 bei Atos

2004 sollte ein Jahr voller Änderungen in meinem Leben werden. Ich arbeitete als externer IT-Dienstleister für einen großen Telekommunikationsdienstleister in Potsdam. Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen wurde die Abteilung, für die ich tätig war, von Potsdam nach Düsseldorf verlagert. In diesem Zusammenhang entschied ich mich, mich für eine feste Anstellung bei diesem Unternehmen zu bewerben. Ich war erfolgreich. Am 1. Januar 2004 begann ich mit meiner Arbeit in Düsseldorf, was natürlich die Verlagerung meines Wohnortes von Berlin nach Düsseldorf mit sich zog. Keine zwei Wochen später erfuhr ich im Rahmen einer Betriebsversammlung, dass IT nicht als Kernkompetenz des Unternehmens angesehen wurde, und man daher die IT-Abteilung outsourcen wollte.

Sofort wirbelten bei mir eine Vielzahl von Gedanken durch den Kopf: Was bedeutet das für mich als Mitarbeiter in Probezeit? Wird man sich gleich wieder von mir trennen? Was mache ich dann in Düsseldorf – ohne Job, ohne Familien- und Freundesanschluss?

Während des gesamten Jahrs 2004 gab es die wildesten Spekulationen, welcher IT-Dienstleister uns wohl übernehmen würde. Einige Anbieter kannte man, andere nicht. Irgendwann kam dann Atos ins Spiel. Offen gesagt, war Atos mir bis dato noch kein Begriff. Gegen Ende des Jahres stand es dann fest: mein neuer Arbeitgeber würde Atos werden. Im Dezember 2004 erfolgte das Outsourcing – was übrigens gar nicht wehtat –, und ich war von einem auf den anderen Tag Mitarbeiter eines weltweit operierenden, französischen IT-Dienstleisters.

Schnell gelang es mir, meine Fähigkeiten bei meinem neuen Arbeitgeber Atos unter Beweis zu stellen. So bot man mir nach kurzer Zeit die Stelle des Teamleiters Incident Management an. Zu meinen Aufgaben zählten die Einführung und Überwachung von standardisierten ITIL Prozessen. Später übernahm ich als Service Group Manager den gesamten Bereich Service Support Prozesse und steuerte meine Teamleiter und deren Teams in den Bereichen Incident und Problem Management für Application Management. Im Zuge der weitergehenden Standardisierung und der Einführung eines 7*24 Incident Managements durfte ich ein Team in Indien aufbauen, welches nicht nur für den Application Management Bereich zuständig war, sondern alle Service Support Prozesse für den Kunden betreute. Während dieser Zeit konnte ich viel Erfahrung im Arbeiten mit internationalen Teams sammeln. Heute überrascht es mich nicht mehr, wenn ich in einem Call Atos Mitarbeitern aus Frankreich, Großbritannien, Polen oder Indien begegne. Im Gegenteil, es macht viel Spaß, die unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen zu erleben und voneinander zu lernen. Mit meinen internationalen Kollegen, die zahlreiche, verschiedene Kunden betreuen, kann ich mich umfassend austauschen und für „meinen“ Kunden die beste Herangehensweise und Lösung finden.

 

Alles in allem kann ich sagen, dass sich meine Tätigkeit in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat. Zum einen natürlich aufgrund der neuen Aufgaben, zum anderen aber auch weil das Arbeiten deutlich professioneller, strukturierter und standardisierter abläuft. Das vormals übliche „Hey Joe!“-Prinzip – mach doch mal eben, du bist doch von der IT! – wurde durch abgestimmte und funktionierende Prozesse abgelöst, die zwar zunächst komplizierter und langsamer erscheinen, letztendlich aber doch für alle Beteiligten einfacher planbar und besser nachvollziehbar und somit effizienter und erfolgreicher sind.

 

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Heiner Ahnemann, seit 2011 bei Atos

Beim Thema Outsourcing kommt im ersten Moment Unsicherheit auf, denn jemand anderes soll entscheiden, wer mein neuer Arbeitgeber wird und wie mein Aufgabenbereich künftig aussehen soll. Doch das Projektgeschäft meiner früheren Firma war großen Schwankungen unterworfen, eine ausgelagerte IT fängt das besser ab. Hinzu kamen hohe Sicherheitsanforderungen der Auftraggeber und natürlich der Wunsch, Kosten flexibler zu gestalten. Die EDV war bei meinem vorherigen Arbeitgeber, wie in vielen anderen Firmen auch, in erster Linie nur eine Kostenstelle. Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte, habe ich versucht, mir meine Möglichkeiten sachlich und nüchtern anzusehen. Mir wurde klar, dass ich bei einer Übernahme als IT-ler zukünftig wieder in meinem Kernbereich arbeiten würde.

Atos hat mich fair in die neue Umgebung eingegliedert. Individuelle Vereinbarungen mit dem alten Arbeitgeber wurden berücksichtigt und in neuen Regelungen übernommen. Es gibt Kollegen, die der Meinung sind, wir haben „das Beste aus beiden Welten“ bekommen. Jedenfalls sind unsere Bedenken, die wir beim Übergang vielleicht noch hatten, sehr schnell verflogen. In der Anfangszeit bei Atos arbeitete ich an meinem alten Arbeitsplatz mit ehemaligen Kollegen und zusätzlicher Unterstützung von neuen Atos Kollegen. Zunächst war ich in neuer Funktion bei meinem alten Arbeitgeber tätig, nach einem Jahr habe ich sukzessiv auch neue interessante Kunden dazu bekommen. Nun arbeite ich endlich wieder im „Herzen“ der IT und habe die Wahl zwischen unterschiedlichen Aufgabenfeldern.

Bei meinem alten Arbeitgeber gab es für mich keine Entwicklungsmöglichkeiten, die Weiterbildungsmöglichkeiten waren begrenzt und kaum IT-spezifisch. Wir arbeiteten an der Optimierung vorhandener Strukturen, innovative Themen wurden meist aus Kostengründen abgelehnt. Atos ist im Gegensatz dazu ein reiner IT-Dienstleister, mit einem großen und innovativen Leistungsspektrum. Für mich zeigt das am besten unsere Beteiligung an den Olympischen Spielen. Positiv ist für mich jetzt auch, dass ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen und einen Großteil meiner Aufgaben von Zuhause erledigen kann. Damit bleibt mir mehr Freizeit.

 

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Susanne-Paula Scholz, seit 2005 bei Atos

Mit Outsourcing verband ich persönlich nichts, hatte aber einiges darüber gelesen und war skeptisch, was auf mich zukommen würde. Ich war sehr gerne für meinen früheren Arbeitgeber tätig und wollte auch meinen Lebensmittelpunkt nicht verlagern. Doch das Unternehmen wollte sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, mehrere Bereiche, darunter auch die IT, wurden ausgelagert.

Projekte wurden dort oft kurzfristig und manchmal ohne Berücksichtigung von IT-Standards umgesetzt. Bei Atos entsprechen Projekte dagegen strikt ITIL-Standards, Erfolge sind reproduzierbar und werden in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess optimiert.

Bei der Übernahme blieben meine alten Vertragsbedingungen bestehen, mittlerweile profitieren wir sogar vom Abschluss eines IT-Rahmentarifvertrags. Außerdem konnte ich an meinem bisherigen Wohnort bleiben und arbeite am dortigen Atos Standort. Mit einem speziellen Programm wurde ich beim Übergang in das neue Unternehmen gut und persönlich betreut und fühlte mich sehr schnell bei Atos integriert. Anfangs habe ich die Übergangsphase meines alten Arbeitgebers begleitet und teilweise mitgestaltet. Nach zwei Jahren veränderte ich meine Tätigkeit, lernte andere Kunden von Atos kennen und betreue diese mittlerweile. Der Unternehmenswechsel hat sich für mich positiv ausgewirkt. Atos fördert selbstständiges Denken und Handeln, was mir sehr entgegenkommt. Bei meiner früheren Firma waren meine Entwicklungschancen stark eingeschränkt, da die IT keine Kernkompetenz war.

Als Support-Unit führten wir in der IT wenig innovative Projekte mit überschaubarem Budget durch. Heute gehört es zu meinen Aufgaben, mich über neue IT-Entwicklungen zu informieren, um Kunden einen optimalen Service zu bieten. Ich empfinde es außerdem immer als Gewinn, mich mit neuen Kollegen auszutauschen – bei Atos konnte ich mein Netzwerk enorm erweitern. Ich bin stolz darauf, dass wir bei Atos im Team große und mittelständische Kunden individuell und professionell betreuen, im Rahmen einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Besonders spannend finde ich es, neue Kunden durch ihre Transition in den operativen Betrieb zu begleiten und als Service Delivery Managerin weiter zu betreuen. Die Themenvielfalt meines Aufgabenspektrums sowie meine Vermittlerrolle zwischen IT und Kunde sind weitere Aspekte, die ich in meiner Arbeit nicht mehr missen möchte.

 

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Matthias Noch, seit 2006 bei Atos

"Ich kam im Februar 2006 mit der Übernahme der IT-Abteilung meines früheren Arbeitgebers zu Atos. Die Mitarbeiter kannten damals zwar die Firmenstrategie, möglichst viele der klar abgrenzbaren Unternehmensteile auszugründen oder zu verlagern, um so die finanzielle Situation der Firma zu verbessern. Die Entscheidung, die komplette IT an Atos zu verkaufen, kam doch sehr überraschend. Die Stimmung war in den Wochen bis zur Übernahme durch Atos nicht die Beste. Jedes Gerücht wurde wild diskutiert, jeder hatte etwas Anderes oder Neues gehört und irgendwie fühlte man sich einfach verkauft. Aber als der Übergang startete, man immer mehr neue Kollegen persönlich kennenlernen und befragen konnte und immer deutlicher wurde wie es weitergehen würde, haben sich die Zweifel und Unsicherheit schnell gelegt. Für mich war der Wechsel zu Atos noch mit einem Wohnortwechsel verbunden, denn unser kleines Leitstands-Team in Hamburg wurde in den zentralen Leitstand in Nürnberg integriert, so dass wir dorthin umziehen mussten. Atos unterstützte uns auch bei dieser Umstellung. Die neuen Kollegen in Nürnberg haben uns gut aufgenommen. Da dort viele aus übernommenen Firmen stammten und die Umstellungsprobleme kannten und helfen konnten, wurden wir schnell am neuen Standort und in der neuen Firma heimisch.

 

Ich habe diesen Wechsel von Anfang an als große Chance gesehen. Es war eine Veränderung von der IT-Abteilung einer Firma hin zu einem internationalen IT-Unternehmen mit einer enormen Vielfalt an Systemen, Technologien und Entfaltungsmöglichkeiten, die ich in der alten Firma nie gehabt hätte. Entsprechend wandelte sich mein Aufgabenfeld inhaltlich und bezogen auf den Kundenkreis. Statt nur meinen früheren Arbeitgeber betreute ich ab 2008 als leitender Eskalationsmanager zuerst ein dutzend Kunden und schließlich alle deutschen Kunden im Bereich Managed Services. Zeitgleich erhielt ich die Möglichkeit, über die Leitung von Offshoring-Projekten in Indien und Malaysia, auch internationale Erfahrungen zu sammeln. 2009 war ich sogar eine Zeit lang in Kuala Lumpur vor Ort als Trainer bzw. Consultant tätig. Daraus entwickelte sich zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Aufgabe, das globale Krisenmanagement für den Bereich Infrastructure & Cloud Services zu leiten. Später ergab sich zusätzlich die Tätigkeit als Global Service Architect, wo ich für die 15 zentralen Leitstände von Atos weltweit die fachlichen Vorgaben erstelle. Sonderaufgaben sorgen zudem immer wieder für Abwechslung und neue fachliche Herausforderungen; seien es Transitions für neue Kunden oder Aufgaben im Problemmanagement. Wenn man selbst Interesse an bestimmten Themen hat, z.B. wie bei mir der Lean-Sigma Six-Ansatz oder System Health Management, finden sich in so einem großen Unternehmen häufig berufliche Anknüpfungspunkte und damit neue Betätigungsfelder.

 

Mich faszinieren bei meiner Arbeit immer wieder die umfassenden Einblicke, die man in die IT-Betriebsabläufe zahlreicher Branchen weltweit bekommt. Man verfolgt die Entwicklung und Einführung neuer Technologien (z.B. Cloud) nicht nur über die Medien, sondern gestaltet sie mit und kann eigenverantwortlich in einem interessanten Umfeld mit Kollegen und Kunden aus der ganzen Welt zusammenarbeiten - auch wenn ich manchen Standort in Asien, Afrika oder Südamerika erstmal auf der Karte suchen muss. Der Wechsel zu Atos hat meinen Horizont in jeder Hinsicht enorm erweitert. Heute ist mein Büro nicht mehr ein 20 Quadratmeter großer Team-Raum im Rechenzentrum in Hamburg  sondern - wie man in Hamburg so schön sagt - "Mein Feld ist die Welt"."


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Ulf Behrens, seit 2001 bei Atos

"Wohl war mir wirklich nicht, als ich das erste Mal von den Outsourcing-Plänen meines Arbeitsgebers gehört habe. Aber Atos war dann als neuer Arbeitgeber sehr fair und behandelte die übernommenen Mitarbeiter wie alle anderen. Ich habe keinen Unterschied gespürt. Die Integration bei Atos hat schnell dazu geführt, meine anfänglichen Ängste abzubauen.

Ich konnte weiter in meinem früheren Fachbereich arbeiten, habe aber auch noch neue interessante Kunden dazubekommen.

Für mich war das Outsourcing der Karriereschub. Es gibt hier viele interessante nationale, aber auch globale Projekte. So war es zum Beispiel sehr spannend, mal hinter die Kulissen der Organisation der Olympischen Spiele zu schauen. Und auch das Wellbeing@work Programm gehört zu den „Errungenschaften“, über die ich sehr froh bin."


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Werner Gauss, seit 2012 bei Atos

"Ich war in viele Portfolio-Diskussionen eingebunden, und konnte daher schon länger absehen, dass mein Arbeitgeber die Workplace und Service Desk Services auslagern wollte– natürlich auch, weil wir mit dem externen Wettbewerb in Konkurrenz standen.

Im Rahmen des Betriebsübergangs wurde alles sehr klar und eindeutig gemeinsam zwischen Atos und meiner alten Firma geregelt. Atos hält sich genau an die Absprachen. Es wird hier kein Unterschied zwischen „Neu-“ und „Alt-“Atos-Mitarbeitern gemacht. Von Anfang an gab es eine klare Zuordnung zu verantwortlichen Führungsstrukturen und fachliche und disziplinarische Vorgesetzte. Die Integration wurde von allen Seiten unterstützt und es gab Kontaktpersonen bzw. Sponsoren für praktisch alle Themen.  

Für mich persönlich ging es nahtlos weiter – ohne Rückschritt, und sogar mit neuen Perspektiven.

Ich bin nun für alle Atos Kunden in Deutschland der Verantwortliche für Workplace und Service Desk Services und erlebe somit eine größere Vielfalt als bisher, was interessante Herausforderungen mit sich bringen.

Bei Atos ist IT-Dienstleistung der Unternehmenszweck. Deshalb ist das Angebot bei Atos auch breit und vielfältig. Hier wird viel getan und in Forschung und Entwicklung investiert – Atos arbeitet beständig an neuen innovativen Services und tut alles, um früh am Markt zu sein und eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Es herrscht eine sehr offene Unternehmenskultur und die Bereitschaft neue Kollegen zu integrieren und mit ihnen zu kooperieren steht im Vordergrund. Es macht Spaß mit so vielen unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichem Background zusammenzuarbeiten. Ganz besonders wichtig ist für mich auch die Flexibilität bzgl. des Arbeitsplatzes."

 

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Jens von Harder, seit 2011 bei Atos
"Mir war schon lange klar, dass mein Bereich auf der Outsourcing-Agenda steht. Ich habe das aber von Anfang an als Chance gesehen.

Ich war bei einer Bank tätig und ein Wechsel aus der IT in andere Bankbereiche war für mich nach zehn Jahren nahezu aussichtslos. Deshalb hatte ich durch das Outsourcing die Chance, etwas völlig Neues anzufangen. Und bei Atos wurde gleich von Beginn an dafür gesorgt, uns neue Kollegen so schnell wie möglich arbeitsfähig zu machen – sowohl in der technischen Ausstattung als auch in der fachlichen Einarbeitung.

Mein neuer Vorgesetzter hat mich sehr schnell in den Kreis meiner neuen Kollegen eingeführt und mich zu wichtigen Community Meetings eingeladen, sogar bevor ich zu 100 Prozent dafür arbeiten konnte.

Die Projekte, die ich nun als Bid Manager betreue, sind wesentlich abwechslungsreicher und ich lerne jeden Tag Neues. Außerdem beschäftigen wir uns ja ständig mit neuen Themen und Innovationen. Dadurch erweitert sich beinahe täglich mein eigener Wissenshorizont rund um das Thema IT. Und da IT heute meine Kernkompetenz ist, bekomme ich  Weiterbildungsmöglichkeiten, die ich in meinem alten Aufgabenbereich nicht bekommen hätte.

Finanziell sehe ich keinen Unterschied, die Bedingungen wurden 1:1 übernommen. Ich persönlich bin mit den Sozialleistungen und der finanziellen Vorsorge zufriedener.

Ich bin täglich hoch motiviert und voller Ansporn ein Projekt erfolgreich voranzutreiben."


 

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